GRANIDD fausdd



Spieltermine:
Samstag,21. Juli 2012 20:30 Uhr (Premiere)
Donnerstag,26. Juli 2012 20:30 Uhr
Freitag,27. Juli 2012 20:30 Uhr
Samstag,28. Juli 2012 20:30 Uhr
Donnerstag,02. August 2012 20:30 Uhr
Freitag,03. August 2012 20:30 Uhr
Samstag,04. August 2012 20:30 Uhr
Donnerstag,09. August 2012 20:30 Uhr
Freitag,10. August 2012 20:30 Uhr
Samstag,11. August 2012 20:30 Uhr
Dienstag,14. August 2012 20:30 Uhr
Mittwoch,15. August 2012 20:30 Uhr
Donnerstag,16. August 2012 20:30 Uhr
Donnerstag,23. August 2012 20:30 Uhr
Freitag,24. August 2012 20:30 Uhr
Samstag,25. August 2012 20:30 Uhr

Aufführungen: Seebühne, Nepomukteich, Waldhausen im Strdg.

Platzreservierungen: Raiffeisenbank Waldhausen 07260-4412-0

Eintrittspreise: VVK: 15 Euro, Abendkassa 20 Euro
Ermäßigung: Schüler, Studenten bis 26 Jahre, Präsent- und Zivildiener: 13 Euro bzw 18 Euro
Raiffeisen Aktiv und Raiffeisen Jugendklub Mitglieder: 13 Euro bzw 18 Euro

Der Stoff (Goethes Faust):
Faust, ein angesehener Forscher und Lehrer, zieht eine selbstkritische Lebensbilanz und kommt zu einem niederschmetternden Ergebnis: Als Wissenschaftler fehlt es ihm an tiefer Einsicht und brauchbaren Ergebnissen, als Mensch ist er unfähig, das Leben in seiner Fülle zu genießen. Tief deprimiert und lebensmüde, verspricht er dem Teufel Mephisto seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, ihn von seiner Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit zu befreien. Mephisto schließt mit Faust einen Pakt in Form einer Wette, verwandelt ihn zurück in einen jungen Mann, nimmt ihn mit auf eine Reise durch die Welt und hilft ihm, die Liebschaft mit der jungen Margarete (Gretchen) einzufädeln. Als diese dann ein uneheliches Kind zur Welt bringt, tötet sie es aus Verzweiflung und wird verhaftet. Faust, der sie mit des Teufels Hilfe vor der Hinrichtung retten will und vergeblich versucht, sie zur Flucht zu überreden, muss sie schließlich ihrem Schicksal und der Gnade Gottes überlassen. (nach Wikipedia)

Anzinger-Fassung: Ort und Sprache wandern ins oberösterreichische Mühlviertel, ins nördlich der Donau gelegene Granitland. Der herbe Charme des mühlviertlerischen Dialektes, bereichert durch den schier unerschöpflichen sprachbiotopischen Bogen Anzingers und durch seine lyrische, kraftvolle und bunte Ebene seiner Ausdrucksmöglichkeiten entführt den Zuschauer in einen neuen sprachlichen Kontinent. So entstand eine erdige, manchmal feurige und oft luftdurchtränkte Fassung mit einer Wucht, die den Zuschauer staunen lässt. Ein Sieg für den oft unterschätzten Dialekt und ein Sieg für einen Autor der anderen Art! (Franz Horcicka)

Künstlerisches Konzept: Die Dramatisierung des epischen Textes möge die Botschaft Anzingers verstärken, dabei soll der Mundart ein wichtiger Stellenwert verliehen werden. 18 Szenen des Stückes werden mit verschiedenen Darbietungsmöglichkeiten dargestellt: nonverbal, freeze, Flash-Animation, Stroboskop, laut-sprachliche Passagen usw. Der Einsatz von Halbmasken entrückt den Zuschauer in eine Sagen- und Märchenwelt der abgehobenen Typus-figuren. Musikalische Effekte und Vokalstimmen ergeben eine eigene emotionale Ebene. Bühnenbild und Kostüme entsprechen der sanften Welt der Mühlviertler Landschaft, die lokalen Bezüge eröffnen den Zuschauern identitätsbewusste und heimatliche Merkmale. Die Probenarbeit wird mittels der Stanislawskl-Methode durchgeführt, sie ermöglicht den Akteuren ein ungezwungenes Naheverhältnis zu jeder einzelnen Rolle. (Franz Horcicka)