Das Mädl aus der Vorstadt
Pose mit Gesang in 3 Akten von Johann Nestroy
Die Mimusbühne Waldhausen spielt heuer nicht wie gewohnt in der Fastenzeit, sondern wird mit ihrer Theateraufführung erst im Mai starten.
Breits im Vorjahr gab es erste Gespräche über eine eventuelle Freilichtaufführung. Nachdem sich der neu gestaltete Hof sowie der "Stadl" (Schlechtwetterdomizil) des Gasthofes Reutner am Schloßberg ideal dafür eignet und Gabi & Karl - die Wirtsleut - auch sofort damit einverstanden waren, ging es an die Stücksuche.
Regisseurin Renate Puchner-Wufka sowie einige andere fachkundige Mimusen haben mehrere Stücke gelesen und einstimmig eine Auswahl getroffen.
Mit Jänner 2010 haben nun die Proben für folgendes Stück begonnen:
"Das Mädl aus der Vorstadt" von Johann Nestroy
Eine Posse mit Gesang in drei Akten
Den Folder können Sie hier downloaden!
Dieses Stück kam im "Theater an der Wien" am 24. November 1841 zur Erstaufführung und wurde bereits bis 1862 einundachtzigmal aufgeführt.
Nestroy zeigt mit diesem Stück eine Welt auf, in der Konventionen, Heuchelei, Betrug und Ungerechtigkeit herrschen. Begleitet wird dieses Nestroy-Werk - wie könnte es anders sein - von einer verwickelten Liebesgeschichte, darüber hinaus wird es von Schärfe und Wortwitz getragen.
Zum Stück:
Ausgerechnet an seinem Verlobungstag verkündet Herr von Gigl, dass er nicht seine Braut Frau von Erbsenstein, sondern ein unbekanntes Mädchen aus der Vorstadt liebt. Es handelt sich um die Stickerin Thekla, die dem jungen Mann zwar ebenfalls zugetan ist, ihm aber ausweicht. Ihr Vater hat nämlich angeblich Frau von Erbsensteins Onkel, Herrn Kauz, bestohlen. Dank der Hilfe von Gigls Freund Schnoferl werden jedoch die wahren Umstände des Verbrechens enthüllt, die sich für Herrn Kauz als sehr unangenehm erweisen.
Zuletzt sorgt der gewitzte und außergewöhnliche Schnoferl für Gerechtigkeit und für ein gutes Ende aller Beteiligten.
Die Darsteller:
| Kauz, ein Spekulant: | Franz Reiter |
| Frau v. Erbsenstein, Witwe, Nichte von Kauz | Patricia Aigner |
| Herr v. Gigl, ihr Bräutigam, entfernt mit Kauz verwandt | Christian Zeitlhofer |
| Schnoferl, Winkelagent: | Joschi Hundegger |
| Knöpfel, ein Pfaidler, Witwer: | Alfons Puchner |
| Peppi, seine Tochter: | Magdalena Hofer |
| Madame Storch, Knöpfels Schwester, Witwe: | Uschi Springer |
| Rosalie, Nähterin: | Marie Schmid |
| Sabine, Nähterin: | Christine Puchner |
| Thekla, eine Stickerin: | Juliane Leinmüller |
| Nannette, Stubenmädchen: | Irmi Küx |
| Regie: | Renate Puchner-Wufka |
| Musik: | Fritz Hofer |
| Licht- und Tontechnik: | Helmut Eberl, Gerhard Steindl, Berthold Furtlehner |
| Bühnenbau: | Joschi Hundegger |
Spieltermine:
| Samstag, | 01. Mai 2010 20:00 Uhr (Premiere) |
| Freitag, | 07. Mai 2010 20:00 Uhr |
| Samstag, | 08. Mai 2010 20:00 Uhr |
| Donnerstag, | 13. Mai 2010 20:00 Uhr |
| Freitag, | 14. Mai 2010 20:00 Uhr |
| Samstag, | 15. Mai 2010 20:00 Uhr |
| Freitag, | 21. Mai 2010 20:00 Uhr |
| Samstag, | 22. Mai 2010 20:00 Uhr |
| Sonntag, | 23. Mai 2010 20:00 Uhr (Pfingstsonntag) |
| Freitag, | 28. Mai 2010 20:00 Uhr |
| Samstag, | 29. Mai 2010 20:00 Uhr |
Aufführungen bei Schönwetter im Hof, bei Schlechtwetter im Stadl des Gasthofes Reutner am Schloßberg in Waldhausen.
Kartenreservierungen: Raiffeisenbank Waldhausen 07260-4412-0
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